Donnerstag, 1. Oktober 2009
Mittwoch, 16. September 2009
Dropbox
Für den Fall, dass ich es noch nicht angepriesen habe:
Dropbox.
Viele lästige Kleinigkeiten des Internet-Alltags fallen damit weg.
Zum Beispiel Dateiversendungen. Kein Hochladen auf FTP-Accounts mehr, oder langweiliger Versand per E-Mail.
Oder Backups von diversen Dateien. Wird alles automatisch aktualisiert.
Was ist Dropbox? Ein Programm, das einen Ordner lokal auf Eurem Rechner mit einem Äquivalent im Netz synchronisiert.
Man kopiert also zum Beispiel eine doktorarbeit.doc in seinen Dropbox-Ordner.
Sofort schaufelt das Programm im Hintergrund auf den Dropbox-Account im Internet.
Dann fährt man auf Arbeit, startet dort den Arbeitsrechner (auf dem Dropbox auch
installiert ist) und tada! kann ohne USB-Stick Hin- und Hergeschiebe an der Datei weiterarbeiten.
Grundsätzlich gesagt hat man einen Ordner, der auf mehreren Rechnern gleich ist. Dieselben Daten, im Hintergrund über das IntarwebZ synchronisiert. Aber Dropbox kann noch mehr.
Zum Beispiel ganz leicht Fotogallerien erstellen. Oder öffentliche Links der Dateien erstellen, wenn man jemandem mal ein Bild oder einen Porno schicken will. Oder ein Bild, auf dem ein Porno abgebildet ist. Oder einfach Daten sichern. Alte Dateiversionen werden in der (kostenlosen) Grundversion 30 Tage lang gespeichert. So kann man verlorene Dateien auch nach einem Monat noch wiederherstellen. Oder Dateien, an denen man gemeinsam arbeitet, in einem Sharing-Ordner freigeben. Zum Beispiel, wenn man gemeinsam an Musik arbeitet.
Fazit: Ich finds toll und kann es empfehlen. Im Grundpaket bezahlt man nix und bekommt 2 GB Platz. Und wer sich anmeldet und diesen Link benutzt, bekommt zusätzliche 250 MB Speicherplatz. Und ich auch. Ist das nicht toll?
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Montag, 27. Juli 2009
Neuer Webcomic
Ich hab die letzten Tage damit verbracht, den Webcomic "questionable content" durchzulesen.
Kann ihn empfehlen.
Neu in der Webcomic-Liste, die man auf der linken Seite dieses Blogs gut erkennen kann.
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Mittwoch, 22. Juli 2009
Fein Fein Fein
Ich möchte auf den heutigen Comic auf Dueling Analogs verweisen.
Jeder, der Videospiele mag, kennt das sicherlich gut.
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Dienstag, 21. Juli 2009
Bing Bang Porn
Zwei gute Gründe, die gegen Microsofts neue Google-Killing-Blow-Suchmaschine sprechen:


Das lustige an der Suche nach Porn ist, dass für mich als Otto Normalverbraucher des Internets vollkommen unergründlich ist, wie ich diese blöde Kindersicherung überwinden kann und zu meinem p0rn komme.
Und schon sind die 10 Sekunden Aufmerksamkeitsspanne vorbei und ich geh zurück zu Google. For p0rn!
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Das lustige an der Suche nach Porn ist, dass für mich als Otto Normalverbraucher des Internets vollkommen unergründlich ist, wie ich diese blöde Kindersicherung überwinden kann und zu meinem p0rn komme.
Und schon sind die 10 Sekunden Aufmerksamkeitsspanne vorbei und ich geh zurück zu Google. For p0rn!
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Mittwoch, 15. Juli 2009
Starcraft II ohne LAN-Modus
Blizzard hat neulich angekündigt, dass das lang erwartete Starcraft II ohne LAN-Modus auskommen muss. Ein Aufschrei ging durch die Reihen der Fans und innerhalb weniger Tage wurde eine Online-Petition aus dem Boden gestampft.
http://www.petitiononline.com/LANSC2/petition.html
Nun wird wild spekuliert, warum Blizzard so etwas macht. Von Kopierschutz über technische Realisierung gibts viele Möglichkeiten. Nun hab ich vorhin in einem Kommentar gelesen, dass es möglicherweise daran liegt, dass Blizzard einfach möglichst viele Leute ans battle.net binden will, um so dort viel Werbung schalten zu können und durch Eigen- und Fremdwerbung viel einzunehmen.
Das ist bisher die beste Erklärung, die ich gehört habe.
Ich finds lustig, wie die Marketinggeier versuchen, Kopierschutz und DRM dem Endbenutzer zu verkaufen, Zitat microsoft.de:
"Mit Windows Media 10 DRM geschützte Inhalte bieten Heimanwendern hierbei noch mehr Flexibilität und noch größere Auswahlmöglichkeiten, denn sie können abonnierte Inhalte erwerben und/oder auf ein Gerät ihrer Wahl übertragen."
Toll. Das kann ich auch ohne DRM. Dafür brauch ich den Mist nicht befürworten. Schutz ist auch immer eine Einschränkung. Einschränkungen, die in der Gamingindustrie fast ausnahmslos auf dem Rücken der Anwender zum tragen kommen.
Siehe Starforce, siehe Securom, siehe Onlineaktivierungen.
Zurück zu Starcraft: Die Theorie, dass damit Piraten-Koreaner vom Anbieten illegalier Dienstleistungen abgehalten werden sollen halte ich für stark überzogen. Und Blizzard müsste auch klar sein, dass mit Kopierschutz, wie toll er auch sein mag, mehr Leute abgeschreckt werden als Schaden verhindert.
Tausende von Starcraft-Fans haben sich genau auf diesen LAN-Modus gefreut. Den zu streichen bringt mehr Minuspunkte als die paar Softwarepiraten, die halt dann auf ihre illegale Starcraftversion zwei Wochen länger warten müssen, bis sie dann doch gecrackt ist.
Darum ist Blizz entweder blöd, wenn es so einen Zinnober wegen Kopierschutz veranstaltet, oder clever, wenn sie dadurch dicke Werbeeinnahmen durch eine feste Bindung ans battle.net wittern.
So oder so, ich finds scheiße. Ich will einen LAN-Modus!
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Dienstag, 14. Juli 2009
Religionen II
Was sind denn nun eigentlich Religionen?
Hier habe ich erklärt, wie das Religionskonzept entstanden sein könnte.
Nun ist der Religionsbegriff heute mehr als durchwachsen.
Ich glaube, dass Religion früher ein ganzes Gemeinschaftskonzept war, dass viele Bedürfnisse der Menschen befriedigte, z.B.
- Gemeinschaft
- Abgrenzung der eigenen sozialen Gruppe von anderen Menschen
- Regeln zum Zusammenleben ("Du Sollst Nicht Begehren Deines Nächsten Rasenmäher")
- Erklärung der Welt ("Naja, die Welt ist eine riesengroße Salatschüssel, die Sterne sind das Dressing, und wenn wir sterben werden wir als Papierserviette wiedergeboren")
- Effiziente Führung der Gruppe durch die Führer ("Warum wir alle aus dem Nachbardorf umbringen wollen? Na ist doch klar, sie haben den großen Cthulhu gelästert und müssen deswegen von der Last all ihrer Gliedmaßen und Sprechorgane befreit werden! Attacke Hurra!"
Kurz und knapp, früher war Religion gleichbedeutend mit Staat, Gesetz, Moral und Wissenschaft und Macht.
Nun glaube ich, dass viele Religionsgemeinschaften Teile dieses Gesamtkonzeptes verworfen haben. Man sehe sich nur die Esoteriker an, die sich größtenteils darauf konzentrieren, die Welt zu erklären und niemanden mehr erobern oder umbringen wollen.
Die orthodoxe Römisch-Katholische Kirche rudert nach wie vor, um direkten Einfluss in der Welt zu behalten, den sie in den vergangenen Jahrhunderten mehr und mehr verworfen hat. Man vergesse dabei nicht, dass das Christentum bewußt als Machtinstrument von Rom konzipiert worden ist, um den römischen Einfluss in den römisch besetzten Gebieten zu behalten - Das Christentum sollte das römische Europa vereinen, stabilisieren und Roms Macht festigen.
Doch für die meisten Christen in Deutschland geht es um den Besuch in der Kirche, die Gemeinde, die Seelsorge und die Totenrituale. Nicht um den politischen Einfluss des Papstes. Oder um die Brandmarkung von Außenseitern.
Religion ist also zersplittert, und in jeder Glaubensgemeinschaft finden sich Elemente des ursprünglichen, großen Gesamtkonzeptes. Gelegentlich blitzen auch Splitter von verwandten Aspekten aus, wie wenn in Amerika die Kreationisten versuchen, Darwins Lehren in Schulen zu verbieten.
Meiner Meinung nach hat Religion dadurch stark Pluspunkte gesammelt, denn die Mitglieder und Nicht-Mitglieder haben heute etwas zur Verfügung, was im ursprünglichen Konzept nicht vorgesehen war: Wahlfreiheit.
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