Montag, 15. Februar 2010

Todesangst



Ich hab mich als Kind damit getröstet, dass das Universum keinen Anfang und kein Ende haben kann, weil das unlogisch wäre -
wie könnte es sonst entstanden sein?

Also muss es in Zyklen existieren, unendlich oft entstehen und wieder vergehen. Wenn das so ist, dann ist die Konfiguration jedes Universums zufällig verteilt, bei jedem Zyklus entstehen und vergehen Welten, Moleküle fliegen zusammen und wieder auseinander.

Da diese Zyklen unendlich oft passieren, MUSS es irgendwann in Äonen dazu kommen, dass genau meine Moleküle, alles was mich als Menschen ausmacht, wieder zusammenfindet, und ich wieder ein Leben führe.

Vielleicht genau das gleiche, vielleicht mit leichten Abweichungen - wenn man den Gedanken konsequent zu Ende führt, dann vermutlich alle möglichen Leben.

Diesen Gedanken fand ich persönlich tröstlich. Mittlerweile hab ich einfach nur Angst vor der Auslöschung, die der Tod bedeutet.

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Montag, 18. Januar 2010

Trickfilmserie




Ich versuche mich an eine Trickfilmserie zu erinnern, hab aber nur noch ganz kleine Bruchstücke, die ich nicht zusammensetzen kann. Es muss so um 1990 im deutschen Fernsehen gelaufen sein.

Es ging um irgenwelche mystischen Teile von etwas (ich glaube es waren Kristalle oder kleine Pyramiden oder so) die über die ganze Welt verstreut waren. Im Vorspann sagt der Erzähler, dass der Held mit seiner Schwester (oder so) jetzt um die Welt reist, um die Dinger zu finden. Die Serie war eher amerikanisch als japanisch.

Einen Bösen gabs auch.

Sagt das jemandem was? :)


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Mittwoch, 13. Januar 2010

lol





den find ich lustig.

Ist aus dem Trillian-Smileyset

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Samstag, 26. Dezember 2009

Testbericht notebooksbilliger.de



Ich habe mir einen Laptop bei notebooksbilliger.de gekauft, einen Packard Bell Tj65 mit GeForce240M und Windows 7. Inklusive Geldtransfer hat es drei Tage ab Bestelldatum gedauert, bis das Gerät bei mir ankam. Schnelle Bearbeitung, ordentlich verpackt, gutes Angebot - ich war sehr zufrieden.

Nun traten öfter Probleme mit dem Grafiktreiber auf, bei dem ich als ausgebildeter IT-Fachmann selbst nach ausgiebiger Recherche nicht sicher war, ob es auf fehlerhafte Treiber und Einstellungen (schließlich ist Windows 7 noch relativ jung) oder defekte Hardware zurückzuführen ist. Also, um sicherzugehen schrieb ich eine Mail an die Firma, weil ich mir dachte, dass die Verkäufer sicher Erfahrungen mit derartigen Fehlern haben und mir entweder sagen können, dass es lediglich ein Treiberproblem ist (und eventuell wie dieses zu beheben ist) oder ob es möglicherweise ein defektes Modell ist, welches dann nachgebessert werden kann.


Die Antwort kam nach einem Tag, da ich die Option "No Risk - Much Fun" mitbestellt und bezahlt hatte, könne ich das Gerät kompromisslos einsenden. Das tat ich, verpackte es sorgfältig und schickte es per Post und mit dem mitgesendeten RMA-Schein kostenfrei zurück.

So weit, so gut. Mein Anliegen war lediglich: Ich wollte entweder die Auskunft "Software-Fehler, wir können nichts dafür", was ich hätte verstehen können, oder "Hardware-Fehler, wir bessern das Gerät nach." Nun ging das Warten los. Vorsorglich schrieb ich nochmals per Mail meine gesamten Zugangsdaten, eine detaillierte Fehlerbeschreibung. Auf dem Desktop hatte ich Verknüpfungen zu Geräte-Manager und Ereignisanzeige und Testspiel anlegt, so dass die Techniker den Fehler problemlos nachstellen können.

Nach einiger Zeit (ich glaube über eine Woche) kam dann eine Mail, dass das Gerät leider nicht umgetauscht werden kann, da die Originalverpackung fehlt. Originalverpackungen hebe ich grundsätzlich nicht auf, sonst würde ich eine zweite Wohnung für Verpackungen benötigen - außerdem wollte ich keinen Tausch. Ich wollte eine Auskunft/Reparatur! Man bot mir dann an, mir das Gerät "zu unserer Entlastung" zurückzusenden.

Nach einigem Hin und Her kam dann eine Nachricht, dass der Fehler nicht verifiziert werden konnte. Nun ziemlich erbost schrieb ich zurück, dass ich doch sämtliche Vorkehrungen getroffen habe, um das so anschaulich wie möglich zu gestalten und erklärte noch einmal haarklein, wie man den Fehler nachstellen kann.

Am nächsten Tag kam dann die Meldung, dass der Rechner über Nacht getestet wurde und der Fehler bestätigt wurde (aufatmen, jetzt wird alles gut), man fragte wie weiter verfahren werden soll. Ich sprach mich dann dafür aus, das Gerät zu Packard Bell zum Check zu senden. Man sagte mir dann an der (kostenpflichtigen!) Hotline "5-10 Tage wird das dauern". Als ich später noch einmal nach dem Status fragte, erhöhte man den Einsatz auf 5-20 Tage.

Nun war ich anderthalb Monate ohne meinen Laptop. Vorgestern bekam ich ihn zurück (Packard Bell hat unter 20 Tage benötigt), ohne eine Bestätigung, was denn nun verändert wurde, ob etwas repariert, ausgebessert, ausgetauscht wurde - auch die (kostenpflichtige!) Hotline konnte mir keine Details nennen, "etwas mit den Treibern", sagen sie.

Und das Ende der Odyssee: Der Fehler ist immer noch da. Meine Grafik friert mitten im Spiel ein und Windows 7 sagt, dass der Anzeigetreiber wiederhergestellt wurde. Das angepriesene "Gamingwunder" macht beim Gamen also eine wirklich schlechte Figur. Woran es genau liegt, weiß ich immer noch nicht. Das Internet spuckt hierzu sehr zwiespältige Lösungsvorschläge aus. Mal ist es die Software, mal ist die Karte kaputt.

Fazit: Notebooksbilliger, es würde euch wirklich helfen, wenn Ihr in die RMA-Abteilung nicht nur Call-Center-Praktikanten und E-Mail-Standardantworter einsetzen würdet, sondern Technikprofis.
Das hätte den ganzen Vorgang auf ein bis zwei Tage maximal heruntergeschraubt, ohne Versandkosten für euch und Nervenverlust für mich. Die Leute am Telefon und aus den Mails waren nett, aber unter-informiert und technisch nicht sehr versiert. Eure RMA-Abwicklung ist weit von "zufriedenstellend" entfernt.

Eure Bearbeitungszeiten bei Reklamationen sind viel zu lang. Stellt mehr Leute ein! Ich habe einen ähnlichen Job im Support, mit Bearbeitungszeiten von 10 Minuten bis allerhöchstens 24 Stunden! Und bei sorgfältiger Prüfung meines Problems durch einen Technikprofi hätte die ganze Geschichte nicht länger als ein paar Stunden gedauert, ihr hättet weniger Kosten gehabt und ich wäre jetzt zufriedener Kunde.

Aber so kann ich euch leider nicht weiterempfehlen. Lieferdauer blitzschnell - aber in einer Technikfirma sollte man auch Techniker einstellen - und nicht nur Prozess-Abwickler. Sobald ein Problem auftaucht, wird der Service sehr schlecht.

Also: KEINE KAUFEMPFEHLUNG

Die kleine Tatsache, dass die auf der Website beim Bestellen empfohlene Notebooktasche viel zu groß für das Notebook war möchte ich nur am Rande erwähnen, da ich das auch selber besser hätte prüfen können.


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Dienstag, 22. Dezember 2009

Weed



weed


das ist krass
man kann seine gedanken besser lenken
wenn man auf weed ist
bis auf die Tatsache, dass das Gedächtnis wegfällt
also das Mikrogedächtnis
das letze ma is 11/2 jahre her
ich bin der Meinung
es gibt unter Kurz- und Langzeit noch ein Mikrogedächtnis
das die kleinen Dinge speichert
wie der Unterschied zwischen RAM, Festplatte und USB-Stick
und der RAM fällt weg
der Rest funktioniert

im Gegensatz zu Alkohol.
wo unter Umständen die ganze HDD ausfallen kann, aber der Ram funktioniert noch
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Donnerstag, 1. Oktober 2009

Schlecht



Ich bin müde und das ist schlecht. 2 1 /2 Stunden Schlaf waren doch zu wenig.

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Mittwoch, 16. September 2009

Dropbox



Für den Fall, dass ich es noch nicht angepriesen habe:

Dropbox.

Viele lästige Kleinigkeiten des Internet-Alltags fallen damit weg.
Zum Beispiel Dateiversendungen. Kein Hochladen auf FTP-Accounts mehr, oder langweiliger Versand per E-Mail.
Oder Backups von diversen Dateien. Wird alles automatisch aktualisiert.

Was ist Dropbox? Ein Programm, das einen Ordner lokal auf Eurem Rechner mit einem Äquivalent im Netz synchronisiert.

Man kopiert also zum Beispiel eine doktorarbeit.doc in seinen Dropbox-Ordner.
Sofort schaufelt das Programm im Hintergrund auf den Dropbox-Account im Internet.

Dann fährt man auf Arbeit, startet dort den Arbeitsrechner (auf dem Dropbox auch
installiert ist) und tada! kann ohne USB-Stick Hin- und Hergeschiebe an der Datei weiterarbeiten.

Grundsätzlich gesagt hat man einen Ordner, der auf mehreren Rechnern gleich ist. Dieselben Daten, im Hintergrund über das IntarwebZ synchronisiert. Aber Dropbox kann noch mehr.

Zum Beispiel ganz leicht Fotogallerien erstellen. Oder öffentliche Links der Dateien erstellen, wenn man jemandem mal ein Bild oder einen Porno schicken will. Oder ein Bild, auf dem ein Porno abgebildet ist. Oder einfach Daten sichern. Alte Dateiversionen werden in der (kostenlosen) Grundversion 30 Tage lang gespeichert. So kann man verlorene Dateien auch nach einem Monat noch wiederherstellen. Oder Dateien, an denen man gemeinsam arbeitet, in einem Sharing-Ordner freigeben. Zum Beispiel, wenn man gemeinsam an Musik arbeitet.

Fazit: Ich finds toll und kann es empfehlen. Im Grundpaket bezahlt man nix und bekommt 2 GB Platz. Und wer sich anmeldet und diesen Link benutzt, bekommt zusätzliche 250 MB Speicherplatz. Und ich auch. Ist das nicht toll?

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