Montag, 20. Mai 2013

Musik rational hören



Menschen hören Musik, weil sie sie emotional berührt. Emotionen klingen ab, je öfter sie wiederholt werden. Darum wird die meiste Musik schnell langweilig. Schonmal versucht, Musik bewusst zu hören? Teils rational verstehend, teils emotional fühlend?
Wenn man anspruchsvolle Musik auf diese Art und Weise hört, dann gibt es einen Teil des Selbst, der sich rational der Komplexität freuen kann und einen Teil, der emotional von der Spannungskurve weggefetzt wird.

Oder warum sind Casting-Shows so beliebt?
Hypothese: Im Prinzip ist es der selbe Mechanismus auf niedrigem Niveau. Man konzentriert sich auf eine musikalische Spur, nämlich auf den Gesang.
Hier haben die meisten Leute am ehesten einen rationalen Zugang dazu. Darum gibt es auch nicht "Deutschland sucht den Super-Gitarristen".
Den Gesang und den Sänger kann das Publikum rational analysieren. Ist der Sänger scheiße, akzeptabel, gut, fantastisch?
Dazu kommt, dass bei guter musikalischer Leistung die Musik emotional genossen werden kann. Was noch verstärkt wird, wenn zu den Sängern noch eine emotionale Bindung forciert wird, durch HartzIV-Niveau Drama, usw. Also rational/analytisches Verstehen gepaart mit musikalischer Emotion. Fetzt einen total weg. Hört Musik mal bewusst auf diese Weise.

Wer das tut, wird sehr schnell merken, dass die meiste populäre Musik im Grunde sehr langweilig ist. Und wer das bemerkt: Willkommen in meiner Welt.

Weiterlesen...

Freitag, 15. März 2013

Business-Sprech III


Euphemismus entdeckt.

"Ich arbeite heute im Home Office. Wenn Sie mich brauchen, können Sie mich im Home Office erreichen.

Könnte ich kotzen. Warum wird das so gesagt? Ganz einfach, weil alle Angst haben, das Wort "Arbeit" mit "zu Hause" in Verbindung zu bringen. Wenn man sagt "Ich arbeite von zu Hause aus.", dann könnte das ja, um Himmels Willen, FAUL klingen. Und wir dürfen, oh nein, auf Arbeit ja nicht FAUL klingen. Nein, das wäre grässlich, denn wir müssen produktiv, nützlich und geschäftig aussehen, im Privatleben würde man nur herumhängen und FAUL sein.

Also gehen wir ins Home Office. Das klingt gleich nach Sekretärin, bergeweise Aktenstapel und direktem Kaffee-Einlauf. Da sind wir produktiv, da arbeiten wir was weg, da sind wir auf dem Phone erreichbar und checken unsere Mails. Zu Hause? Nein, die moderne Arbeitsdrohne ist im Home Office.

Bin mal gespannt, wann die Euphemismus-Tretmüle anspringt, und welcher noch viel dümmere Begriff dann nachgelegt von euch ganzen Bürozombies nachgeplappert wird.

GOOD JOB!






suckers.

Weiterlesen...

Freitag, 22. Februar 2013

FAZ - Seriöser Journalismus?

Über das Onlineportal der FAZ bekommt man diesen Artikel zu sehen. 

Nun hab ich den gelesen, und frage mich: Author, what's your point?

Also, der Aufhänger des Artikels lautet "Katerbau und Berg mussten einen Haufen Geld nachzahlen."
Was sehen wir dazu für Fakten?
 1. sie haben ein Auto geschenkt bekommen
 2. Die Kandidaten sollten erst die Steuer zahlen und dann den Kfz-Brief kriegen.
 3. "Das funktionierte nicht, die Produktionsfirma musste später selbst ans Finanzamt zahlen - und forderte das Geld von den Kandidaten zurück." 
4. "Es gab zahlreiche Erinnerungsschreiben, bevor Klage eingereicht wurde. " 

Also haben sich die beiden nicht an die Regeln gehalten, und mussten am Ende das Geld nachzahlen, was sie nicht getan haben. Dafür wurden sie verklagt. Klingt so, als ob sie selber Schuld hätten.

Was mich wirklich stört, ist die Tatsache, dass diesee Informationen zwischen Sender-Bashing eingezwängt sind. Nämlich zwischen "der Sender will am Ende selber Profit machen" und "Sie wurden angehalten, das Auto aus Sponsoring-Gründen öffentlich zu zeigen."

 Der Aufhänger des Artikels ist also "RealityTV-Teilnehmer wurden vom Sender ausgebeutet". Der Autor verbirgt aber die Informationen, die in dieses Bild nicht hineinpassen, mit vagen Andeutungen. Außerdem wird hier die Tatsache, dass dem Pärchen Kosten entstanden sind, damit vermischt, dass der Hersteller des Autos eine Lücke verwendet hat, um seine Werbung zu platzieren. Die Struktur sieht für mich wie folgt aus:

-   Teilnehmer mussten Geld für geschenktes Auto bezahlen
-   Werbepartner nutzt Lücke, um seine Automarke in der Sendung unterzubringen
 - "Und die Produktionsfirma lässt sich die Folgekosten jetzt von den früheren Kandidaten zurückzahlen: Das hat das Berliner Arbeitsgericht gerade entsprechend entschieden, vier Jahre nach Ende der Dreharbeiten." 
 Was haben die beiden Dinge miteinander zu tun? Eigentlich gar nichts, aber es wird impliziert.

 Ich glaube, der Autor will darauf hinaus, dass der Sender in beiden Fällen im eigenen Interesse handelt. Er will einerseits, dass das Pärchen die Steuern selbst zahlt (was die beiden offensichtlich vertragswidrig nicht gemacht haben) und seinen Werbepartner in der Sendung unterbringen. Nun stellt er beides so dar, als wäre der Sender der böse manipulative Lügner und das Pärchen die armen Opfer. Was NICHT da steht, ist:

 - Warum haben sie die Steuern nicht bezahlt? Ich denke, es wurde so vereinbart, oder nicht?
 - Warum haben sie auf die Mahnungen nicht reagiert?

Was hier quasi in Nebensätzen untergebracht wird, ist, dass

- die beiden sich scheinbar nicht durchsetzen konnten und deswegen das Restaurant nicht behalten
- durften (war sicherlich vertraglich so vereinbart).
- Dass der Sender den Umsatz einbehalten hat (war sicherlich vertraglich so vereinbart)
- Und dass am Ende noch skandalträchtig die Schlüssel eingezogen wurden.

Klingt von Senderseite nachvollziehbar für mich. Jetzt sei es unter diesen Gesichtspunkten jedem selbst überlassen, in Artikeln nach vagen Andeutungen zu suchen, und kritisch zu betrachten, wo dies dazu benutzt wird, pures Bashing ohne Fakten zu verbreiten. Kleiner Auszug gefällig?

 - "Die Klappe fällt, der Kandidat geht pleite" // ich würde sagen, das ist normal, wenn das die Vertragsbedingung ist, und man im Konkurrenzdruck gegen andere Teilnehmer verliert
- "Sie haben bloß nicht dran gedacht, dass es dem Fernsehen darauf ankommt, am Ende selbst als Gewinner dazustehen." // es ist ein Unternehmen. Natürlich will das am Ende Gewinner sein (Gewinn machen)
- "Nicht ganz unwichtig ist, dass die Kandidaten sich von den Verantwortlichen der Show aufgefordert fühlten, den Wagen während der Dreharbeiten möglichst oft zu benutzen" // nicht ganz unwichtig? Ich finde das schon unwichtig, vor allem, weil es mit der Rückzahlung und der damit verbundenen Klage rein gar nichts zu tun hat.

Der Aufhänger des Artikels hat meiner Meinung nach gar keine Substanz. Was uns hier als schreckliche Ausbeutung verkauft wird, ist scheinbar doch etwas komplexer und mündet in pures Bashing.

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich persönlich verabscheue Reality-TV. Dass hier gestellt, getrickst und gelogen wird, außerdem ein sensationslüsternes Publikum befriedigt werden soll, sind alles keine Geheimnisse. Auch sind die Sender keine Unschuldsengel, sondern Unternehmen mit inhaltlich (meiner Meinung nach) sehr wenig Phantasie.Und auf Umsatz aus. Natürlich.

Aber diese Ablehnung durch vage Andeutungen und Verdrehung der Fakten zu streuen....ist meiner Meinung nach kein guter Journalismus.

Weiterlesen...

Freitag, 16. November 2012

Dave "Davey", das Meerschwein


Ob einen das Leid, das Leben oder der Tod eines anderen Lebewesens berührt, ist eine Frage der Bindung.

Vermutlich sterben täglich abertausende kleine unschuldige Kinder in Afrika, was mich emotional nicht wirklich juckt, möglicherweise empfinde ich es auf einer rationalen Ebene als bedauernswert. Mehr nicht.

Viele Menschen argumentieren, wenn ein Haustier stirbt "Warum bist du traurig, ist doch nur ein Tier, kauf dir einfach ein neues Tier." Haha. Seriously?

Nein. Wenn du zu irgendetwas eine emotionale Bindung eingehst, dann berührt dich dessen Schmerz und Werdegang. ich kann mir sogar vorstellen, dass Leute zu einem alten, bedeutungsträchtigen Bauwerk eine emotionale Bindung aufbauen, an dessen Existenz viele Geschichten und Gefühle hängen, und dann schlussendlich weinen, wenn es auf einmal abgerissen wird. You catch my drift, es geht mir darum, dass Mitgefühl von der Bindung abhängig ist.

Davey ist tot, ich habe ihn gerade begraben. Ich hoffe, dass sich irgendwelche Katzen und Füchse von ihm fern halten. Seine Ruhestätte ist nahe dem Saalekanal auf der Rabeninsel, unter einem Baum kurz vor drei schönen, herabhängenden Rankensäulen, die von einer Weide ausgehen.

Ich habe als Kind Meerschweinchen gehabt. Ich habe jedesmal geheult, wenn eins gestorben ist und mich sehr schlecht gefühlt. Viele Menschen verstehen das nicht, denn "Meerschweine ziemlich langweilig sind, die sitzen ja nur rum und so." Mitnichten. Meerschweinchen sind soziale Tiere, haben jeder einen Charakter, sie haben eine Rangordnung, sind neugierig und außerdem ziemlich niedlich.

Als meine Meeschweine damals alle gestorben waren, habe ich mir vorgenommen, mir nie neue anzuschaffen, da ich immer sehr schlecht damit klargekommen bin, wenn sie gestorben sind.

Nun war ich im Oktober 2006 mit meiner damaligen Freundin auf einem Tiermarkt. Da gabs Hühner zu kaufen, und Pferde, an mehr kann ich mich nicht erinnern. Bis auf den Punkt, als wir bei einem Händler vorbeigingen, der Meerschweinchen angeboten hat.

ich kann im Nachhinein nicht mehr erinnern, was mich dazu bewogen hat, Meerschweinchen zu kaufen. Das Bild, das ich noch vor Augen habe, ist ein Gehege voller ängstlicher Jungtiere, die sich scheu zusammenkauern. Nur ein Schweinchen war mutig genug, im Gehege rumzustöbern und zumzuschnüffeln. Das war schwarz und neugierig und hatte keine Angst.



Was mich dazu bewogen hat, weiß ich nicht mehr, aber ich kaufte das schwarze Schwein und, da es nicht allein sein sollte, noch zwei zufällig ausgewählte aus dem zitternden Haufen dahinter. Dieses Schweinchen habe ich dann Dave genannt. Daraus wurde im Laufe der Jahre Davey.





Davey war neugierig, hatte keine Angst wenn ich ankam um zu gucken, und mochte Gurke. Davey hat vor Monaten, als ich ihn zum Schmusen mit im Bett hat, und mir schnell was zu trinken geholt habe, kurzerhand meine Kopfhörer gefressen. Na gut, gefressen hat er sie nicht, aber die Kabel hat er durchgenagt. Davey hat auch mal, als er mit im Bett saß und ich den Laptop mit drin hatte, auf der Tastatur rumgetapst und hat meinen ICQ-Kontakten komische Nachrichten geschickt, zum Beispiel56gthöpjkk

Er mochte es nicht, auf dem Arm gehalten zu werden, weswegen er dann immer in die Hand gezwickt hat. Nie doll genug, dass Blut kam, aber stark genug, dass es ziemlich weh tat. Das mochte Davey nicht.

Als Rashi krank wurde, war Davey ziemlich fies zu ihm und hat ihn physisch sehr unterdrückend behandelt, den Grund werde ich wohl nie erfahren. Sehr nett war er damals nicht.

Als ich irrtümlicherweise ein Weibchen mit in die Gruppe eingebracht habe (Buffy), wurde die Rangordnung umgestülpt und der 3. Rashi machte auf einmal einen auf 1. und hielt die anderen beiden in Schach. Buffy hat zwei Mädchen bekommen, die beide nicht wie Rashi aussehen, sondern verdächtig nach Davey. Wer nun wirklich der Vater ist, werde ich wohl nie wissen. Vom Aussehen her ist Davey der Vater, obwohl ich ums Verrecken nicht sagen kann, wie er an Buffy rangekommen ist, weil Rashi sie wie ein Schießhundschwein bewacht hat.



Vor zwei Monaten wurde Davey krank, ihm sind am Bauch die Haare ausgefallen. Netterweise ist Cindy mit ihm zum Tierarzt gefahren, welcher jedoch nichts ausrichten konnte. Über die nächsten Wochen fielen immer mehr Haare aus,und Davey verfiel zusehends. Vorgestern lag er dann im Käfig. Wir konnten ihm nicht mehr helfen.

Heute fuhr ich ihn zur Rabeninsel (wo auch Rashi begraben liegt). Davey liegt jetzt unter einer Baumwurzel begraben (wie in einer kleinen Höhle, Meerschweinchen mögen Höhlen), mit einer Gurke, etwas Heu und einer Mohrrübe.

Ruhe in Frieden, Davey. Ich erinnere mich an dich.




Weiterlesen...

Dienstag, 13. November 2012

Wikipedia und Musiktheorie


Ich verstehe den Quartvorhalt nicht.

Also geh ich zu Wikipedia und lese:

Vor der Auflösung in eine Konsonanz (= Terz) entsteht ein Spannungsaufbau durch Vorhalten der Quarte in Bezug zum Grundton der Zwischenharmonie oder dem Grundton der Ausgangstonart. Dazu ist zu sagen, dass nicht die in der Tat dissonante Quarte zum Grundton des in Rede stehenden Akkordes vorgehalten wird, sondern, dass diese Quarte aktiv die konsonante Terz zum Grundton vor(-ent-)hält.

Hääääääääääää?
Weiterlesen...

Montag, 12. November 2012

Schlecht abgeschrieben, 6, setzen!


Also entweder habe ich Probleme, fachbezogene Terminologie zu verstehen, oder Journalisten lesen ihre eigenen Texte nicht.

Offensichtlich gibt es einen Menschen, der Clapper heißt, und der mit den US-Geheimdiensten zu tun hat. Jetzt gibt es einen (meiner Meinung nach ziemlich langweiligen, künstlich aufgeblähten) Affären-Skandal um irgendeinen Geheimdienst-Obermufti. Nun lese ich auf diversen Nachrichten-Seiten die Formulierung:

"Clapper, der die Arbeit aller 16 US-Spionageaffären koordiniert"

Okay, bin ich blöd? Müsste es nicht eigentlich "16 US-Geheimdienste" heißen? Aber man führe sich mal folgenden Screenshot zu Gemüte:



Ich gehe mal davon aus, dass die ursprüngliche Quelle sich einen Freudschen Versprecher geleistet hat, der dann ungesehen übernommen wurde. Ungesehen! Denselben Satz kann man gerade quasi überall lesen.

Ich meine, sind die Journalisten blind oder blöd oder beides? Machen die blind copy-paste, auf fucking Dutzenden von Nachrichtenportalen?, die ALLE DEN SELBEN ARTIKEL KOPIEREN? Schreibt hier keiner mehr eigene Artikel? Und dann auch noch bei so einem wirklich unwichtigem Sache, der eher die Ehefrau des Militärmenschen was angeht....

deutsche Journalisten, wie soll man eurer "Berichterstattung" da noch irgendwelches Vertrauen schenken......


Weiterlesen...

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Business-Sprech II


Habe ich darüber schon geschrieben? Passend wäre es, denn die Gedanken dazu kommen mir nicht zum ersten Mal.

Business-Sprech. Dazu muss ich ausholen. Der Begriff ist augenzwinkernd angelehnt an den Begriff "Neusprech" aus dem Roman "1984" von George Orwell. Dort entwickelt die böse Überwachungsstaat-Regierung eine eigene Sprache (nämlich das Neusprech), um totale Kontrolle über das Volk auszuüben. (Sollte jeder mal gelesen haben)

Das Ziel von Neusprech ist es, die Sprache unter totale Kontrolle zu bringen, und damit angelehnt auch das Denken der Menschen zu kontrollieren. Darum wird die Sprache kontrolliert, standardisiert und gelenkt.

Auf Wikipedia wird dazu schön erklärt: "Durch die neue Sprache bzw. Sprachregelung soll die Bevölkerung so manipuliert werden, dass sie nicht einmal an Aufstand denken kann, weil ihr die Worte dazu fehlen."

Am Anfang und am Ende dieser Überlegung steht: Sprache ist Denken.

Ein Mensch denkt in den Vokabeln, die er zur Verfügung hat. Dementsprechend lässt sich auch unterstellen, dass ein umfangreiches Vokabular differenzierte Denkvorgänge erst ermöglicht. Nicht umsonst gehört das Lesen lernen zu den ersten Aufgaben, die wir in unserem Bildungsweg vorgesetzt bekommen. So lässt sich sagen: Worte sind wichtig.

Nun leitet sich vom "Neusprech" das "Business-Sprech" ab. Es ist für mich eng verwandt mit dem "Marketing-Sprech". Hier kann man an die Kritik dieser Konstrukte zweierlei herangehen: Kritik der Form oder des Konzepts.

Form: Dass Marketing-Sprech formal teilweise Blödsinn ist, ist meist ziemlich offensichtlich. Zum Beispiel redet die Presse gern vom [besten/größten/teuersten] [Film/Produkt/Konzept] aller Zeiten. Was sind denn alle Zeiten? Alle Zeiten sind alle Zeiten, also vom Urknall bis ins Jahr unendlich. Wie kann man da urteilen, ob es irgendwann nicht noch ein(en) [Film/Produkt/Konzept], geben wird, das/der [ besser/größer/teurer] wird?

Die Eigenschaft "[xxx] aller Zeiten" ist also formal offenkundiger Schwachsinn. Pure Marketing-Übertreibung. Genauso wie das "vollste" Vertrauen, oder alles, was "reinst" oder "extremst" ist.

Es lässt sich also sagen, dass hier gerne mal Formulierungen benutzt werden, die blödsinnig sind. Dazu kann ich jedem die "Airline Announcements" von George Carlin empfehlen.

Wunderschön.

Konzept: Das Problem mit Marketing- und Business-Sprech ist, dass teilweise sehr stark mit Euphemismen und Vereinfachungen gearbeitet wird. Dass im Arbeitsalltag und auch in der Kommunikation auf Arbeit Fachbegriffe und Slang notwendig sind, will ich gar nicht absprechen. Mein Bedenken ist, dass die Vereinfachung so stark wird, dass es das Denken beeinträchtigt.

Da wären zum Beispiel die Euphemismen. Wir haben auf Arbeit keine Probleme mehr, sondern "Herausforderungen". Auch schön sind "Negativerfolge", arbeitslose sind nicht arbeitslos sondern in einer "Neuorientierung". Dass Euphemismen eigentlich gar nichts bringen, habe ich hier beleuchtet.

Aber mein Hauptgedanke ist folgender: Je simpler die Sprache, desto simpler des Denken. Worüber ich mich ständig aufregen könnte, sind die Worte "zeitnah" und "Call". Wie oft habe ich auf Arbeit gehört "ich habe gerade nen Call reinbekommen." Was ist ein Call? Interessanterweise reicht das Bedeutungsspektrum von "Meine Olle hat grad angerufen." über "Ich telefoniere gerade mit einem Kunden" bis zu "Wir haben einen Auftrag bekommen." Und "zeitnah" ist so ein weichgespültes Wischiwaschi-Wort, das NICHTS aussagt. Im Geschäftsbetrieb frage ich dann immer: "Was heißt denn zeitnah?" Die Antworten reichen von "das muss innerhalb der nächsten Stunde passieren!!1" bis zu "Naja, diesen Monat wär schon schön." DANN SAGT DAS DOCH AUCH! "Zeitnah" ist ein Wort für all die Betas, die sich nicht trauen, "schnell" oder "bald" oder "so schnell wie möglich, Sie Arsch!" zu sagen.


Klar ist mir bewusst, dass sich Sprache ständig verändert, und dass Substitute aus anderen Sprachen aktuelle Worte oft im Laufe der Zeit ersetzen. Mich ärgert nur, dass jemand etwas simples (was zu dem Zeitpunkt sogar gut und schnittig klingen mag!) sagt/schreibt, und tausende plappern es blind, ohne nachzudenken nach.

Einer nennt seine Firma "ProSolutions". Weil wir im modernen Business keine Software oder Hardware mehr anbieten, sondern "Solutions"/"Lösungen". Ich wusste nicht, ob ich weinen oder lachen sollte, als ich bei HP Treiber runterladen wollte, aber keine Grafik- oder Soundkartentreiber fand, sondern nur Treiber für meine Audiolösung. Wenn ich eine Lösung in meinem Rechner hätte, dann HÄTTE ICH ECHT PROBLEME!

Plötzlich sprießen Firmen mit "Pro" im Namen überall aus dem Boden. Produkte mit "Pro" tauchen überall in den "Portfolios" (nicht etwa "Angebote" oder "Produktpaletten"). Ist ja auch ne tolle Silbe. Heißt gleichzeitig Pro(fessionell) und pro (im Sinne von "für") Wie herrlich Positiv. Langweilig wird es nur, wenn es ALLE GENAUSO MACHEN!

Wenn sich mein Skype updatet, updatet sich mein Skype nicht, sondern Microsoft "verbessert" meine "Skype-Erfahrung". Wenn ich mit einem Freund rede, und er statt zu lachen "lol" sagt, fühle ich mich total verarscht. Sehr vielfältige Silbe übrigens. Gibt's auch als Frage: "lol?" Könnte ich reinschlagen.

Sprache ist Denken! Sprache ist vielfältig! Für so viele Nuancen gibt es eigene Begriffe und sehr schöne Worte!

Wer sich nur noch auf das Piepsen der Einparkhilfe verlässt, verlernt das richtige Einparken, was verbunden ist mit räumlicher Wahrnehmung, Koordination und dem Treffen von Entscheidung. Wer nur noch nach Navi fährt, verlernt, sich zu orientieren. Wer sich ständig auf seine automatische Rechtschreibkontrolle verlässt, formuliert auch im Geist die Worte nicht sorgfältig. Weil es ja "so bequem" ist. Was ich im Geschäftsbetrieb in GROSSEN Firmen schon für haarsträubende Grammatik und Rechtschreibung gesehen habe, mit KUNDEN! ....da kräuseln sich mir die Fußnägel.

Natürlich ist Sprache ein fließender Prozess. Aber selbstständig sprechen geht Hand in Hand mit selbstständigem Denken. Langweilig wird es, wenn alle das selbe plappern.


Leider achten viel zu wenige Menschen in allen Gesellschaftsschichten darauf, dass man mit Sprache sehr differenziert arbeiten kann. Das finde ich doppelplusungut.



Weiterlesen...

Dienstag, 25. September 2012

Dienstag, 18. September 2012

Ein schöner Artikel, der Dominanten kurz und bündig erklärt


http://www.das-musiker-forum.de/viewtopic.php?f=24&t=564
Weiterlesen...

Dienstag, 11. September 2012

Cthulhu R'lyeh fhtagn!


Haha, herrlich. Ich teste gerade ein Popup-Plugin für Miranda, kriege es endlich hin, dass ein Popup aufpoppt, und denke erst "was zeigt der denn für einen Datenmüll an?" Schaue genauer hin, und was steht da?
Hahaha, priceless! Ph'nglui mglw'nafh Cthulhu R'lyeh wgah'nagl fhtagn!


Und wer das nicht versteht: click
Weiterlesen...

Mittwoch, 22. August 2012


Name der fehlerhaften Anwendung: explorer.exe, Version: 6.1.7601.17567, Zeitstempel: 0x4d672ee4
Name des fehlerhaften Moduls: MOBK649shell.dll, Version: 1.16.6.1, Zeitstempel: 0x4bbd029b
Ausnahmecode: 0xc0000417
Fehleroffset: 0x0000000000168110
ID des fehlerhaften Prozesses: 0x2d0
Startzeit der fehlerhaften Anwendung: 0x01cd80a204d1e78f
Pfad der fehlerhaften Anwendung: C:\Windows\explorer.exe
Pfad des fehlerhaften Moduls: C:\Program Files (x86)\McAfee Online Backup\MOBK649shell.dll
Berichtskennung: 616d3ae1-ec95-11e1-9201-08edb9bd91b2

Lösung: https://community.mcafee.com/message/233530

Weiterlesen...

Montag, 18. Juni 2012

Festplatte unter Linux auf defekte Sektoren überprüfen


z.B. unter Knoppix geht das gut, mit

badblocks -vs /dev/hda[oder sda]
für nur lesen-Zugriff

badblocks -ws /dev/hda[oder sda]
wenn auf der Platte nichts drauf ist. Existierende Daten werden zerstört!
(hda steht für IDE-Platten, sda für SCSI und SATA-Platten)


Weiterlesen...

Dienstag, 6. März 2012

Grundschule

Als ich in der Grundschule war, hatten wir ein Arbeitsheft.

Dort gab es eine Aufgabe, die dazu diente, Synonyme und vielfältigen Ausdruck zu üben.
Der Text war als Kochrezept, das eine Oma geschrieben hatte, abgedruckt.

Das Rezept ging vom Stil her ungefähr so:



"Ich tu zwei Eier in die Pfanne.
Dann mach ich Salz ran.
Dann mach ich noch etwas Pfeffer dazu.
Dann tu ich Schinken dazu.
Dann mach ich ein bisschen Butter dazu."

Die Aufgabe von uns Kindern war, bessere Ausdrücke zu finden, im Sinne von
"Ich schlage zwei Eier in die Pfanne.
Dann füge ich Salz hinzu.
Dann streu ich noch etwas Pfeffer dran."
Und so weiter.

Ich fand das damals schon toll, weil es so viel eleganter ist, für unterschiedliche Tätigkeiten unterschiedliche Worte zu verwenden, den zu häufigen Gebrauch ein und des selben Wortes zu vermeiden, Synonyme zu verwenden.

Manchmal, wenn ich über Sprache, Ausdrucksweise oder Wortwahl nachdenke, muss ich an die Oma denken. Die Oma, die nur tun und machen sagen konnte.


Weiterlesen...

Mittwoch, 8. Februar 2012

USB von Hand bootfähig machen III

Nachtrag:

Unter Windows XP kann Diskpart noch nicht mit USB-Datenträgern umgehen. Mist.


Weiterlesen...

Dienstag, 31. Januar 2012

Ich hasse schwäbisch

"Der isch grad zum mittag gange. ich würds ihm auuuuufschreibe."
Gott, ich hasse Schwäbisch.

SORRY, BUT I DONT SPEAK RETARD
Man hört richtig, wie ihre armen Seelen gequält aufschreien, wie sich der unterdrückte Lebenswillen in ihrer Kehle wie ein Geschwür festsetzt, lechzt nach der heilenden Erlösung, nach dem reinigenden Feuer, um darin BEFREIT ZU WERDEN UND IN ALLE EWIGKEIT ZU BRENNEN!!!
Das ist genau der Mechanismus, der auch anspringt, wenn du jemanden siehst oder hörst, der behindert ist, zurückgeblieben... Nur bei denen ist in unserer abendländischen Gesellschaft dort ein pawlowscher Mechanismus zwischengeschaltet, der die Emotionen auffängt und umlenkt, den Ekel in Mitleid und den Hass in Anteilnahme, weil "die ja nichts dafür können."

Aber bei Schwaben, wenn ich das höre, empfinde ich aufrichtige Abscheu, weil die das MIT ABSICHT MACHEN! In ihrer bodenlosen Arroganz, ihre verabscheuungswürdige Sprachimitation als irgendetwas gehobenes, kultiviertes zu sehen. Als etwas, auf das man gar noch STOLZ sein kann. Fehlgeleitete Irre. Wie ein blinder Maler, der sein Geschmiere der Welt als Kunst verkaufen will.

Verbrennt sie. VERBRENNT SIE ALLE!

VERDAMMT, machen mich diese Laute aggressiv, die machen das mit Absicht. Himmel, ich komm aus Halle, hier herrscht auch eine Mundart, die sowas von schrecklich assimäßig klingt. Ich rede doch auch nicht so. Ich rede klares Hochdeutsch!
Aber Hallisch klingt wenigstens nur nach Assi und nicht nach zurückgebliebener Höhlenmensch mit Down-Syndrom. Das ist den Down-Syndrom-Menschen gegenüber wirklich nicht nett. Die können wenigstens nichts dafür.
ch weiß nicht, in dieser Sprache klingt eine unterschwellige Anstrengung, wie das übermäßig kehlenartige "U", das halb verschluckte "erg", und die weggelassenen Wortendungen, und dann dieses abgebrochene "ge"...

Wenn man ein Volk nach seiner Sprache beurteilen kann, dann urteile ich "Faul, reduktionistisch, arrogant, aggressiv und fremdenfeindlich"
Ganz zu schweigen von dieser Umwandlung von "s" zu "sch"
Ich weiß nicht genau, was mich an diesem "isch" am meisten aufregt, ob es die terminologische Willkühr oder diese genüssliche Boshaftigkeit, mit der das bei "was isch des?" so beiläufig, offensichtlich falsch und häretisch gegenüber der so viel gequälten deutschen Sprache, wie ein Seitenhieb mit einem scharfen Messer immer und immer wieder auf die selber Stelle geballert wird.
Und dabei tragen sie so einen dümmlichen, süffisant-dämlichen Gesichtsausdruck zur Schau, als könnten sie kein Wässerchen trüben.

So eine dissonante, ekelhafte, falsche, arrogante, schmerzende, nationalistische, extremistische Vergewaltigung der schönen deutschen Sprache!

Soviel zur politival correctness. Wer unfaire subjektive Meinungen findet, darf sie behalten. Mal sehen ob ich jetzt wegen Rassismus gebannt werde.


Weiterlesen...

Donnerstag, 26. Januar 2012

Fleisch gegen Gemüse - eine Abrechnung

Gedanken zum Wert des Lebens, Vegetariern und dem ganzen Rest.


Ich finde erstens, dass der vielgepriesene "Wert des Lebens" ein ziemlich subjektives Dingsbums ist. Wenn jetzt, z.B. jemand in meine Wohnung einbrechen würde und meine Meerschweinchen umbringt (warum auch immer jemand das tun wollen würde) dann würde ich ihm das Leben auf sehr kreative, intensive Art und Weise zur Hölle machen.
Wenn das jemand mit einer Oma in Südhinterindien macht, dann ist mir das herzlich schnurz. Ich habe nicht die geringste Bindung zu Omas aus Südhinterindien. Außerdem war ich schon von Kindesbeinen misanthropisch genug, zu hinterfragen, warum eigentlich das Menschenleben immer pro Forma mehr wert sein soll als das von Tieren. Ich halte das für ein Totschlag-Argument, um nur ja nicht über die eigene Gedankenlosigkeit und Grausamkeit Tieren gegenüber nachdenken zu müssen.

Zum Thema Fleisch oder nicht: Ich bin der Meinung, dass wir als Allesfresser geboren sind. Hey, die Evolution oder ein Gott deiner Wahl hat ewig geschuftet, um dir GENAU dieses Gebiss zu geben, das PERFEKT dazu geeignet ist, Fleisch verwerten, ganz zu schweigen vom Verdauungssystem. Notiz am Rande: Wenn Gott uns Gebiss und Verdauungssystem gegeben hat und wir uns dagegen entscheiden, es entsprechend zu nutzen, sind dann Vegetarier Häretiker?

Sollte man Tiere schlachten oder nicht? Ich bin mal auf den interessanten Gedanken gestoßen dass ein wichtiger Unterschied zwischen Tieren und Menschen das Zukunftsempfinden ist. Tiere machen sich keine Sorgen um die Zukunft, sondern leben im Hier und Jetzt. Wenn ich jetzt ein glückliches Huhn nach einem Jahr schlachte, war es ein glückliches Huhn. Danach stirbt es kurz und schmerzlos (im Idealfall) und ist dann ein leckeres Huhn (wenn gut zubereitet). Dem Huhn ist es ziemlich wurscht, ob es jetzt ein Jahr gelebt hat oder zehn. Solange es es im Leben gut gehabt hat.

Dagegen könnte man das Argument halten, wer uns das Recht gibt, für das Tier zu bestimmen, wie lange sein Leben dauern soll. Die Antwort ist einfach: Weil das nunmal so ist. Wir erziehen unsere Hunde und leinen sie an, weil sie sonst vor Autos springen und nicht sehr lange Hunde sind. Selbst unsere Katzen haben von uns bestimmte Beschränkungen in ihrem Leben. Meine Meerschweinchen leben in einem Käfig, weil sie sonst die Bude vollsauen würden (und eben NICHT wieder aufräumen) würden, ganz zu schweigen von angefressenen Kabeln, Stromschlägen, etc. Wir bevormunden Tiere ständig, weil wir es können, und weil es notwendig ist. Wir entscheiden auch, dass das Tier sterben darf, wenn es allzusehr leidet (Meiner Meinung nach eine liebevolle Geste, die wir unseren Mitmenschen nach wie vor vorenthalten).

Noch eine Notiz am Rande, die mir ein Freund vortrug:
Ein Argument, warum es moralisch besser ist, Pflanzen zu essen als Tiere: Damit eine Pflanze Nahrungsertrag bringt, muss es ihr gutgehen. Wer eine Pflanze nicht gut behandelt, der kann sie schlecht essen, weil sie dann eingeht. Wer ein Tier schlecht behandelt, der kann es unter Umständen trotzdem noch essen, weil auch ein leidendes Tier noch wachsen kann und Fleisch liefern. Siehe unsere Massentierhaltung und -produktion.

Und am Rande sollte man auch Veganern vor Augen halten, dass Pflanzen-Kultivierung auch Tiere tötet. Oder soll man jede Großfamilie von Kartoffelkäfern gewähren lassen? Heuschreckenschwärme, die Kornfelder (oder was auch immer Heuschrecken so fressen) vernichten? Außerdem sollte jeder Veganer auch bedenken, dass Öl aus den überresten winzig kleiner, vor längerer Zeit verblichener Lebewesen besteht. Und was wird alles aus Öl gemacht? Oh...

Ernährung ist nun mal Krieg. Immer gewesen.

So, wer das alles gelesen hat, bekommt einen Keks :)


Weiterlesen...

Donnerstag, 19. Januar 2012

Wo speichert Firefox die gespeicherten Passwörter?

In den beiden Dateien

"signons.sqlite" und "key3.db". Ha!


Weiterlesen...

Dienstag, 17. Januar 2012

Donnerstag, 12. Januar 2012

USB von Hand bootfähig machen II

Achtung: Dieser Text stammt von einem anderen Blog (Michaels Blog), nicht von mir.

Ich hatte den Artikel schonmal verlinkt (quasi als Lesezeichen für mich), weil ich jedesmal neu suche, wenn ich einen USB-Stick manuell zum Booten überreden will.

Als ich ihn jedoch letztens brauchte, hat der Link nicht mehr funktioniert. Ich dachte damals, dass der komplette Blog vom Netz genommen wurde (was nicht der Fall war, nur der Link hat nicht mehr funktioniert).

Um dieser Eventualität vorzubeugen, kopiere ich mir hier jetzt den Artikel einfach her. Ich hoffe, Herr Schwarz hat nichts dagegen.


Windows 7 Setup - ISO Image auf USB Stick ziehen und davon booten

Update vom 25. Februar: nicht alle USB Sticks haben nach dieser Anleitung funktioniert, deswegen gibt’s hier eine aktualisierte Anleitung, wie das mit dem Booten von USB Sticks funktioniert.



Weil ich’s selber immer irgendwo suchen muss, hier mal eine Kurzanleitung, wie man ein USB Stick dazu bringt z.B. die Windows 7 Setup DVD ISO Images als Bootimage zu verwenden. Eine Installation von einem schnellen USB Stick spart nicht nur die DVD Rohlinge, sondern ist auch um einiges schneller während der Installation.
Vorbereiten des USB Sticks

Um den USB als Bootimage zu verwenden, muss man ihn erst einmal formatieren, und dann eine aktive Partition anlegen. Das geht mit DISKPART.exe:

Start –> Ausführen anklicken, dann diskpart.exe starten
lis dis eingeben um alle lokalen Laufwerke anzuzeigen
Hat man den USB Stick gefunden (z.B. anhand der Größe), diesen mit sel dis 3 auswählen, wobei N die Datenträgernummer ist, die bei 0 anfängt zu zählen, bei mir ist es also das vierte Laufwerk.
Mit lis par kann man sich die aktuellen Partitionen anzeigen lassen.
Mein USB Stick hat nur eine Partition, diese wähle ich mit sel par 1 aus (Achtung, hier fängt die Nummerierung wieder bei 1 an).
Mit format fs=FAT32 LABEL=”Windows 7” QUICK OVERRIDE formatiere ich den USB Stick, das geschieht auch gleich ohne zusätzliche Nachfrage.
Ist die Formatierung beendet, setze ich mit active die aktuelle Partition auf aktiv und beende DiskPart mit exit.

Hier noch einmal alle Befehle an einem Stück:

diskpart.exe starten…

lis dis
sel dis N
lis par
sel par N
format fs=FAT32 LABEL=”Windows 7” QUICK OVERRIDE

Ok, jetzt brauchen wir nur noch den Inhalt der ISO Datei auf den USB Stick kopieren, nicht die ISO Datei selber, das bringt nichts.

Ich verwende dafür den 7-Zip Manager, einfach ein Rechtsklick auf die ISO Datei, und dann “Entpacken nach…” auswählen, und den USB Stick selber auswählen, oder aber das erst auf der lokalen Festplatte machen, und die Dateien hinterher von Hand rüberkopieren.

Das war’s schon…! Jetzt nur noch im BIOS überprüfen, ob USB Laufwerke überhaupt booten können, und los kann’s gehen mit der Windows 7 Beta Installation.

Artikel von: Michaels Blog

Weiterlesen...

Sonntag, 8. Januar 2012

Das 21. Jahrhundert

Das Jahrhundert der Smartphones und Youtube.

Ich finds ja total merkwürdig, wenn ich mir nen Trailer anschauen will (also quasi Werbung), auf Youtube gehe, den Trailer anklicke, und was kommt? Vorgeschaltete Werbung.

Willkommen im 21. Jahrhundert: Die Zeit, in der man sich Werbung anschauen muss, um sich Werbung anschauen zu dürfen.


Weiterlesen...